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Aromatischer Gin 2026

Kaum eine Spirituose hat in den letzten Jahren einen solchen Aufschwung erlebt wie der Gin. Vom klassischen London Dry bis zum aromatischen Craft-Gin aus kleinen Manufakturen gibt es heute eine enorme Vielfalt – und mit ihr unzählige Möglichkeiten, den eigenen Lieblings-Gin Tonic zu kreieren. Gemeinsam ist allen Gins der prägende Wacholder, der dem Destillat seinen unverkennbaren Charakter verleiht.

Was einen Gin besonders macht, sind seine Botanicals: die pflanzlichen Zutaten, die bei der Destillation ihr Aroma abgeben. Während ein klassischer London Dry den Wacholder klar betont, setzen moderne Craft-Gins auf Zitrus, Blüten, Beeren oder ungewöhnliche Kräuter. In dieser Übersicht stellen wir empfehlenswerte Gins vor – von der vielseitigen Bar-Größe bis zum charaktervollen Schwarzwald-Destillat.

Empfehlenswerte Gins

Bombay Sapphire London Dry Gin 40% Vol. 0,5 Liter

16,99 €

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Bombay Sapphire London Dry Gin 40% Vol. 1 Liter – mit 10 Botanicals (Steam Infusion)

24,99 €

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Gin Sul 0,5l – Hamburger handcrafted Distilled Dry Gin 43% Vol. mit Wacholder & Zitronen

33,90 €

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The Botanist Islay Dry Gin 46% Vol. (1 x 0,7l) – 22 handgeerntete Botanicals von Islay

37,90 €

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Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin 47% Vol. 0,5l – 47 Botanicals aus dem Schwarzwald

29,90 €

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Monkey 47 Schwarzwald Sloe Gin 29% Vol. 0,5l – fruchtiger Schlehen-Gin

44,90 €

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Gin kaufen: Worauf es ankommt

Gin-Stil und Geschmacksrichtung

Mögen Sie es klassisch wacholderbetont (London Dry) oder lieber weich und fruchtig (New Western)? Wer gern experimentiert, greift zu vielschichtigen Craft-Gins. Für Einsteiger ist ein ausgewogener London Dry die sicherste Wahl, weil er sich vielseitig kombinieren lässt.

Botanicals und Herkunft

Die Zusammensetzung der Botanicals bestimmt das Aroma. Deutsche Craft-Gins wie Monkey 47 aus dem Schwarzwald oder Gin Sul aus Hamburg setzen auf regionale und exotische Zutaten. Schottische Vertreter wie The Botanist bringen Kräuter der Insel Islay ins Glas. Die Herkunft erzählt oft die halbe Geschmacksgeschichte.

Alkoholgehalt

Mehr Vol. % bedeutet meist mehr Aromaträger und intensiveren Geschmack im Gin Tonic. 40 % sind ein guter Standard, 47 % wie bei Monkey 47 liefern besonders viel Aroma. Sloe Gin (Schlehenlikör auf Gin-Basis) ist mit rund 29 % deutlich milder und süßer.

Preis und Anlass

Solide London Dry Gins gibt es bereits ab etwa 17 Euro, Premium-Craft-Gins kosten 30 bis 45 Euro. Für die Hausbar lohnt sich ein vielseitiger Allrounder; als Geschenk oder zum Verkosten eignen sich edle Manufaktur-Gins oder Tasting-Sets mit mehreren Sorten.

Weiterführende Gin-Ratgeber

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet London Dry Gin von anderen Gin-Sorten?
London Dry Gin ist die strengste und klassischste Kategorie: Alle Aromen müssen durch Destillation gewonnen werden, nachträgliches Zusetzen von Aromastoffen oder Süßungsmitteln ist nicht erlaubt. Der Wacholder steht klar im Vordergrund. New Western oder Contemporary Gins rücken dagegen andere Botanicals wie Zitrus, Blüten oder Gurke in den Mittelpunkt und schmecken oft weicher und vielschichtiger.
Welcher Gin eignet sich am besten für Gin Tonic?
Für einen klassischen Gin Tonic eignen sich ausgewogene London Dry Gins wie Bombay Sapphire hervorragend, da ihre Botanicals gut mit Tonic harmonieren. Wer es aromatischer mag, greift zu charaktervollen Craft-Gins wie Monkey 47 oder The Botanist. Wichtig ist die Wahl des passenden Tonic Waters und einer großzügigen Eismenge – das Verhältnis liegt meist bei 1 Teil Gin zu 2 bis 3 Teilen Tonic.
Wie viel Vol. % hat Gin?
Gin muss in der EU mindestens 37,5 % Vol. haben. Die meisten Qualitäts- und Craft-Gins liegen jedoch höher, üblich sind 40 bis 47 % Vol. Ein höherer Alkoholgehalt trägt die Botanicals besser und sorgt für mehr Aroma im Glas – das ist auch der Grund, warum viele Premium-Gins wie Monkey 47 mit 47 % abgefüllt werden.
Was sind Botanicals?
Botanicals sind die pflanzlichen Zutaten, die einem Gin sein Aroma geben. Wacholder ist gesetzlich vorgeschrieben und prägt den typischen Gin-Charakter. Dazu kommen je nach Rezeptur Koriander, Zitrusschalen, Engelwurz, Kardamom, Lavendel, Beeren oder Kräuter. Manche Craft-Gins verwenden über 40 verschiedene Botanicals – Monkey 47 etwa, dessen Name auf 47 Zutaten verweist.
Wie lagere ich Gin richtig?
Gin sollte stehend, kühl und vor direktem Sonnenlicht geschützt gelagert werden. Durch den hohen Alkoholgehalt ist er sehr lange haltbar und muss nicht gekühlt werden. Eine angebrochene Flasche kann über Monate bis Jahre genossen werden; sehr zitruslastige Gins verlieren mit der Zeit minimal an Frische. Für den Gin Tonic empfiehlt es sich, den Gin vor dem Servieren kurz zu kühlen oder reichlich Eis zu verwenden.