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Ratgeber

Cocktail-Set für Einsteiger – die Hausbar-Grundausstattung

Aktualisiert: Juni 2026 | Lesezeit: 7 Min.

Du willst zu Hause deine ersten Cocktails mixen, weißt aber nicht, was du wirklich brauchst? Keine Sorge: Für eine gute Hausbar braucht es weder eine teure Profi-Ausstattung noch ein Regal voller Flaschen. Mit den richtigen vier Werkzeugen, einer Handvoll Basis-Spirituosen und ein paar passenden Gläsern bist du bestens gerüstet, um die meisten Klassiker selbst zu zaubern. In diesem Ratgeber zeigen wir dir Schritt für Schritt, worauf es ankommt – und worauf du getrost verzichten kannst.

Welches Barzubehör brauchst du wirklich?

Wer einen Blick in den Barbedarf-Handel wirft, könnte meinen, man bräuchte ein Dutzend Spezialwerkzeuge. In Wahrheit reichen für den Einstieg vier Dinge: ein Shaker, ein Jigger (Messbecher), ein Barlöffel und ein Sieb (Strainer). Mit diesen vier Helfern lassen sich geschüttelte und gerührte Cocktails gleichermaßen zubereiten.

Alles Weitere – Muddler zum Zerstoßen, Zitruspresse, Eiszange, Stößel – ist nützlich, aber kein Muss. Unser Tipp: Starte mit einem kompletten Barbesteck-Set aus Edelstahl. Das ist günstiger als Einzelteile, sieht einheitlich aus und enthält meist alles Wichtige in einem Paket. Erweitern kannst du später immer noch, sobald du weißt, welche Drinks du am liebsten mixt.

Shaker, Jigger, Barlöffel & Co.

Der Shaker

Das Herzstück jeder Bar. Im Shaker werden Cocktails mit Saft, Sirup oder Sahne kräftig durchgeschüttelt und gekühlt. Für Einsteiger eignet sich der dreiteilige Cobbler-Shaker mit integriertem Sieb besonders gut, weil er einfach zu bedienen ist. Profis nutzen den zweiteiligen Boston-Shaker.

Der Jigger

Der Messbecher mit zwei Maßen (meist 2 cl und 4 cl) ist das wichtigste Werkzeug für gleichbleibend gute Drinks. Cocktails leben von der Balance – und die trifft man nur mit präzisem Dosieren zuverlässig.

Der Barlöffel

Der lange, spiralförmige Löffel dient zum Rühren von Cocktails, die nicht geschüttelt werden sollen – etwa dem Negroni oder Martini. Rühren kühlt schonender und hält klare Drinks klar.

Das Sieb (Strainer)

Es hält Eis und feste Bestandteile zurück, wenn der Cocktail ins Glas abgeseiht wird. Viele Cobbler-Shaker haben es bereits integriert.

Komplett-Set
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Basis-Spirituosen für die Hausbar

Mit fünf Basis-Spirituosen deckst du die große Mehrheit der klassischen Cocktails ab. Du musst nicht alle auf einmal kaufen – beginne mit denen, deren Drinks du am liebsten trinkst, und erweitere nach und nach.

  • Gin – für Gin Tonic, Negroni, Gimlet. Ein klassischer London Dry wie Bombay Sapphire ist vielseitig. Welcher Gin sich besonders gut eignet, zeigt unser Gin-Tonic-Vergleich.
  • Wodka – neutral und vielseitig für Moscow Mule, Cosmopolitan, Espresso Martini. Mehr dazu im Ratgeber bester Wodka für Cocktails.
  • Weißer Rum – für Mojito, Daiquiri, Cuba Libre. Bacardi Carta Blanca ist der Klassiker. Mehr Rum-Drinks in unseren Rum-Cocktails.
  • Bourbon / Whiskey – für Old Fashioned, Whiskey Sour, Manhattan. Süßlich-milde Bourbons wie Maker's Mark eignen sich besonders gut.
  • Orangenlikör (Triple Sec/Cointreau) – für Margarita, Cosmopolitan, Sidecar.

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Gläser-Grundausstattung

Das richtige Glas macht aus einem Drink ein Erlebnis. Drei Glastypen reichen für den Anfang vollkommen:

  • Tumbler (Whisky-Glas): niedrig und breit, für Old Fashioned, Negroni und Spirituosen on the rocks.
  • Longdrink-/Highball-Glas: hoch und schlank, für Gin Tonic, Moscow Mule, Cuba Libre und alle Drinks mit viel Filler.
  • Coupette/Martini-Glas: für geschüttelte oder gerührte Drinks ohne Eis wie Cosmopolitan, Daiquiri oder Martini.

Wer mag, ergänzt später ein Cocktail-Schwenkglas oder ein Kupferbecher für den Moscow Mule. Für den Start aber gilt: Drei Glastypen genügen.

Empfohlene Sets

Baustein Empfehlung Wofür ab Preis
Barbesteck Amazon Basics 13-tlg. Set Shaker, Jigger, Löffel 21,99 €
Gin Bombay Sapphire Gin Tonic, Negroni 16,99 €
Wodka Russian Standard Moscow Mule, Cosmo 19,99 €
Weißer Rum Bacardi Carta Blanca Mojito, Daiquiri 12,99 €

Mit diesem Grundgerüst aus Werkzeug und Spirituosen mixt du bereits ein Dutzend Klassiker. Wer es kompakt mag, fährt mit dem Barbesteck-Set plus zwei bis drei Basis-Spirituosen los und ergänzt den Rest mit der Zeit. Weitere Genuss-Tipps rund ums richtige Servieren findest du in unseren Genuss-Tipps.

Häufig gestellte Fragen

Welches Barzubehör braucht man als Anfänger?
Für den Anfang reichen vier Werkzeuge: ein Shaker (am besten Boston- oder Cobbler-Shaker), ein Jigger (Messbecher) für präzises Dosieren, ein Barlöffel zum Rühren und ein Sieb (Strainer), falls der Shaker keines hat. Ein gutes Barbesteck-Set vereint diese Teile aus Edelstahl in einem Paket. Damit lassen sich bereits die meisten klassischen Cocktails zu Hause mixen.
Welche Spirituosen gehören in eine Einsteiger-Hausbar?
Mit fünf Basis-Spirituosen deckst du die meisten Klassiker ab: Gin (für Gin Tonic, Negroni), Wodka (für Moscow Mule, Cosmopolitan), weißer Rum (für Mojito, Daiquiri), Bourbon/Whiskey (für Old Fashioned, Whiskey Sour) und ein Orangenlikör wie Triple Sec (für Margarita, Cosmopolitan). Ergänzend lohnen sich Wermut und Bitter. Damit bist du für fast jeden Standard-Cocktail gerüstet.
Was kostet eine Hausbar-Grundausstattung?
Ein solides Barbesteck-Set aus Edelstahl gibt es ab etwa 20 Euro. Rechne für fünf Basis-Spirituosen je nach Qualität mit 60 bis 120 Euro. Gläser (Tumbler, Longdrink, Coupette) liegen bei 15 bis 40 Euro im Set. Insgesamt kommt man für eine ordentliche Einsteiger-Hausbar auf rund 100 bis 180 Euro – und kann diese später Stück für Stück erweitern.
Braucht man wirklich einen Jigger?
Ja, der Jigger ist das wichtigste Werkzeug für gleichbleibend gute Cocktails. Cocktails leben von der Balance zwischen Spirituose, Süße und Säure. Wer nach Augenmaß dosiert, trifft diese Balance selten zuverlässig. Ein Jigger mit zwei Maßen (meist 2 cl und 4 cl) sorgt dafür, dass dein Drink jedes Mal gleich schmeckt – gerade als Einsteiger ein echter Gamechanger.

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