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Die besten Bourbon Whiskeys 2026

Süßlich-vanillige Klassiker aus Kentucky: Maker's Mark, Woodford Reserve, Buffalo Trace & Co.

Aktualisiert: Juni 2026 | 4 Bourbons verglichen

Bourbon ist der Inbegriff des amerikanischen Whiskeys: süßlich, weich und vanillig, geprägt von Mais und neuer Eiche. Ob pur auf Eis, im Old Fashioned oder im Whiskey Sour – Bourbon hat sich weltweit eine treue Fangemeinde erspielt. In diesem Vergleich stellen wir die besten Bourbons aus den USA vor, von der günstigen Cocktail-Basis bis zum komplexen Premium-Tropfen.

Wir erklären, was Bourbon ausmacht, worin er sich von Scotch unterscheidet und welcher Bourbon sich für welchen Zweck eignet. So finden Sie schnell den passenden – egal ob für die Hausbar, den Cocktailabend oder als Geschenk. Eine allgemeine Sortenkunde bietet unsere Whisky-Übersicht.

Was ist Bourbon? Herstellung & Regeln

Bourbon ist gesetzlich klar definiert. Damit sich ein Whiskey "Bourbon" nennen darf, muss er folgende Regeln erfüllen:

  • Mindestens 51 % Mais in der Getreidemaische (Mash Bill) – das sorgt für die typische Süße.
  • Herstellung in den USA, traditionell vor allem in Kentucky.
  • Reifung in neuen, innen ausgebrannten Eichenfässern (new charred oak) – jedes Fass wird nur einmal verwendet.
  • Destillation auf maximal 80 % Vol., Fassbefüllung mit höchstens 62,5 % Vol., Abfüllung mit mindestens 40 % Vol.
  • Keine Zusatzstoffe außer Wasser – kein Färben, kein Aromatisieren.

Genau diese Vorgaben verleihen jedem Bourbon seinen unverkennbaren Charakter: weich, süßlich, mit Vanille-, Karamell- und Eichennoten.

Bourbon vs. Scotch

Der Vergleich mit dem schottischen Scotch zeigt die Eigenheiten des Bourbons besonders deutlich. Während Scotch meist auf gemälzter Gerste basiert, in gebrauchten Fässern reift und von fruchtig-mild bis stark rauchig reicht, ist Bourbon maisbetont, reift in neuer Eiche und schmeckt durchweg süßlich-weich. Bourbon kennt keinen Torfrauch.

Merkmal Bourbon Scotch
HauptgetreideMais (min. 51 %)Gerste
FassNeue, ausgebrannte EicheGebrauchte Fässer
GeschmackSüßlich, vanillig, weichMild bis rauchig
HerkunftUSASchottland

Mehr dazu in unserem ausführlichen Vergleich Bourbon vs. Scotch.

Top Bourbons im Vergleich

Premium-Tipp
Woodford Reserve Kentucky Straight Bourbon Whiskey 0,7l 43,2% Vol.

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29,99 €

+ Komplex, vollmundig
+ Langer, runder Abgang
+ Ideal für puren Genuss
- Höherer Preis
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Bester Allrounder
Maker's Mark Kentucky Straight Bourbon Whisky 0,7l 45% Vol.

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20,80 €

+ Weich, süßlich-vanillig
+ Roter Wachssiegel-Klassiker
+ Pur & im Cocktail top
- Weniger kräftig als Rye-betonte Bourbons
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Preis-Leistung
Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon Whiskey 0,7l 40% Vol.

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11,99 €

+ Hervorragender Preis
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+ Ausgewogen für Cocktails
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Cocktail-Klassiker
Jim Beam White Kentucky Straight Bourbon Whiskey 1l 40% Vol.

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12,99 €

+ Günstigster Bourbon
+ Robuster Cocktail-Begleiter
+ 1-Liter-Flasche
- Einfacher Charakter
- Pur weniger fein
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Vergleichstabelle

Bourbon Profil Vol. % Eignung Preis
Woodford ReserveKomplex, vollmundig43,2 %Pur29,99 €
Maker's MarkWeich, vanillig45 %Allrounder20,80 €
Buffalo TraceAusgewogen40 %Pur & Cocktail11,99 €
Jim Beam WhiteEinfach, robust40 %Cocktail12,99 €

Bourbon für Cocktails (Old Fashioned, Whiskey Sour)

Bourbon ist die ideale Basis für viele Klassiker. Im Old Fashioned – Bourbon, ein Stück Zucker, Bitters und ein Orangenzest – kommt die süßliche Eichennote besonders schön zur Geltung. Hier funktionieren Buffalo Trace und Maker’s Mark hervorragend. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in unserem Old-Fashioned-Ratgeber.

Der Whiskey Sour – Bourbon, Zitronensaft, Zuckersirup und optional Eiweiß – setzt auf die Frische der Zitrone als Gegenspieler zur Bourbon-Süße. Für solche Mixgetränke muss es kein Premium-Bourbon sein; ein günstiger, kräftiger Bourbon wie Jim Beam trägt sich gut durch den Drink. Premium-Tropfen wie Woodford Reserve sollte man dagegen lieber pur genießen.

Kaufberatung

Welcher Bourbon der richtige ist, hängt vom Einsatzzweck ab. Für den puren Genuss empfehlen wir Woodford Reserve oder Maker’s Mark – weich, komplex und genussvoll. Für Cocktails reichen Buffalo Trace oder Jim Beam, die preiswert sind und sich gut mixen lassen. Als Allrounder für beides ist Maker’s Mark die sicherste Wahl.

Wer Bourbon zum ersten Mal probiert, wird seine Zugänglichkeit schätzen: Anders als rauchige Single Malts ist Bourbon süßlich und unkompliziert. Weitere allgemeine Empfehlungen finden Sie in unserem Vergleich bester Whisky 2026.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der beste Bourbon 2026?
Als bester Allrounder überzeugt Maker’s Mark: weich, süßlich-vanillig und vielseitig pur wie im Cocktail. Wer mehr Tiefe sucht, greift zum Woodford Reserve, einem komplexen Premium-Bourbon mit langem Abgang. Für Einsteiger und Cocktails ist Buffalo Trace ein hervorragendes Preis-Leistungs-Angebot, Jim Beam der günstige Klassiker für Mixgetränke.
Was ist der Unterschied zwischen Bourbon und Scotch?
Bourbon ist amerikanischer Whiskey, der zu mindestens 51 % aus Mais gebrannt und in neuen, innen ausgebrannten Eichenfässern gereift wird. Das macht ihn süßlich, vanillig und weich. Scotch (Scotch Whisky) stammt aus Schottland, basiert meist auf Gerste, reift in gebrauchten Fässern und reicht von fruchtig-mild bis stark rauchig. Bourbon ist tendenziell süßer und runder, Scotch komplexer und vielfältiger.
Welcher Bourbon eignet sich für Cocktails?
Für Cocktails wie Old Fashioned oder Whiskey Sour eignen sich kräftige, aromatische Bourbons mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Buffalo Trace und Jim Beam sind beliebte Klassiker, die im Mixgetränk gut tragen, ohne das Budget zu sprengen. Maker’s Mark mit seiner weichen Süße funktioniert ebenfalls hervorragend im Old Fashioned. Hochwertige Premium-Bourbons wie Woodford Reserve genießt man dagegen eher pur.
Warum schmeckt Bourbon süß?
Die Süße des Bourbons hat zwei Quellen: den hohen Maisanteil in der Maische und die Reifung in neuen, innen ausgebrannten (charred) Eichenfässern. Beim Ausbrennen karamellisiert das Holz und gibt Vanille-, Karamell- und Honignoten ab. Anders als bei Scotch, der oft in gebrauchten Fässern reift, prägt das frische Holz den Bourbon besonders intensiv und sorgt für seinen typisch süßlich-weichen Charakter.
Wie viel Alkohol hat Bourbon?
Bourbon muss mindestens 40 % Vol. (80 Proof) haben. Standardabfüllungen wie Jim Beam oder Buffalo Trace liegen bei 40 %, etwas höhere wie Maker’s Mark bei 45 % und Woodford Reserve bei rund 43 %. Es gibt auch Barrel-Proof- bzw. Cask-Strength-Bourbons, die unverdünnt mit über 50 % Vol. abgefüllt werden und sich gut mit etwas Wasser öffnen lassen.

Unser Bourbon-Tipp

Maker's Mark ist der weiche, süßlich-vanillige Allrounder, der pur wie im Cocktail überzeugt – die sichere Wahl für Einsteiger und Bourbon-Fans.

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